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Die Malediven und deren Unterwasserwelt ! Die vielfältige und faszinierende Unterwasserwelt der Malediven ist Wahrscheinlich für die meisten der Grund, auf einer der Inseln den Urlaub zu verbringen. Grade die komplexen Korallenriffe und ihre Vielzahl von Bewohnern sind sicherlich einer der schönsten und sehenswerten Schöpfungen im Meer. Schon bei Schnorcheln erschließt sich der unbeschreibliche Zauber der Unterwasserwelt. Kaum ein Ökosystem auf dem Festland bietet so ein Reichtum an Lebensformen wie das Korallenriff. Eine kaum vorstellbare Farbenpracht und die überwältigende Muster und Farbenvielfalt zieht jeden in seinen Bahn, der das erste Mal in diese Welt eintaucht. Es gibt etwa 200 Korallenarten im gebiet der Malediven. Sie sind alle hauptsächlich von drei Faktoren abhängig: Wassertemperatur, Lichteinfall und Nährstoffzufuhr. Es gibt harte und weiche Korallen. Sie übertreffen ihre Kalkhaltigen Vettern bei weitem an Schönheit und Leuchtkraft und Farben. Die harten Riffbildenden Korallen sind nur in einer engen Zone warmen, sauberen, sonnendurchfluteten Wasser lebensfähig . Die wohl wichtigsten Unterwasserlebewesen für die Malediven sind die arten- und formenreichen Riffbauenden Steinkorallen, denn ihre Fähigkeit, dem Meerwasser Mineralien zu entzieht und Kalk abzuscheiden, verdanken die Malediven ihre Existenz. Die genialen Baumeister der Riffe, die Steinkorallen, aber auch die Weichkorallen, stehen weltweit unter Stress und haben dies in großem Umfang mit ihrem Leben bezahlt, welches durch das flächendeckenden Dahinscheiden der einstmals bunten Korallenstücke durch eine weiße Verfärbung der Polypenkolonien erkennbar war. Wahrscheinlich in Verbindung mit einer zyklisch auftretenden Veränderung der Passatwinde, erhöhte sich die Wassertemperatur von 28 auf bis zu 33 Grad Celsius. Dadurch starben vor allem die Flachwasserriffe bis zu 20 m Tiefe. Von einer umfassenden Zerstörung der maledivischen Riffe zu sprechen, wäre absolut falsch. Die Riffe der Malediven sind immer noch prall, voller Leben und haben eine sehr gute Chance zu überleben, sofern nicht mittelfristig wieder eine Situation wie 1998 eintritt. Die Korallenriffe der Malediven sind eines der produktivsten und schönsten Lebensräume unseres Planeten. In Abhängigkeit von Sonnenenergie und Strömungsintensität bilden die winzigen Korallenpolypen Bauwerke von einer Größe, Haltbarkeit, Form und Schönheit, mit denen sich menschlichen Bauwerken nicht messen können. Obwohl die Korallen massive Strukturen ausbilden, lebt nur die oberste Schicht nahe dem Sonnenlicht. Der Zuwachs beträgt nur wenige Zentimeter jährlich. da sie sehr empfindlich sind, kränkeln Korallen schneller bei Sonnenmangel, Schwankungen von Saltzgehalt und vor allem bei Verschmutzungen des Wassers. Bereits das Berühren lebender Korallen bewirkt eine Schleimabsonderung, mit der sich die Tiere gegen Infektionen und herabrieselnde Sedimente wehren. Die Korallenstöcke bilden einen idealen Lebensraum für unzählige Fische und niedere Tiere. Zu den farbenprächtigsten am Riff zählen die großen Kassierfische, der graue Doktorfisch und natürlich die farbenfrohen Schmetterlingsfische. Die meisten der hier lebenden Riffbewohner sind regelrecht Nahrungsspezialisten und nicht wenige abhängig von nur einer Korallenart, deren Polypen sie fressen. Auch sind Lebensraüme und Reviergrößen der einzeln Arten sind äußerst unterschiedlich und jede Art passt sich perfekt an und lebt in ihrer ganz eigenen Welt. Jede noch so kleine Ecke wird bewohnt und gegen Artgenossen vehement verteidigt. Ein üppig bewachsener und farbenprächtiger Platz ist die Riffkante am Hausriff, welche auch meist bereits beim Schnorcheln erreicht werden kann. Oft finden sich hier die hübschen Kaurischnecken, Lobster und die winzigen Kofferfische, aber auch Kraken kann man hier beim Sonnenbad überraschen. Häufig ist auch der bis zu 2 m große Weisspitzenhai anzutreffen, neben Füsselierschwärmen und Napolenonfischen. Mantas und Walhaien sieht man hier dagegen eher seltener. Im freien Meer vor den Atollen trifft man auf die von den Fischen sehr begehrten Bonitos, Markrellen, großen Thunfischen und Marlins. Hier sieht man auch Delphine und mit etwas Glück Wale.
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