Schnorcheln

Wer nicht zu den Tauchern zählt, dem sollte zumindest das Schnorcheln Pflicht sein, weil auf den Malediven kein Blick unter die Wasseroberfläche zu werfen, das wäre eine Unterlassungssünde. Die Inseln selbst machen nur einen Teil der Malediven aus, erst unter Wasser erschließt sich die volle Schönheit der Atolle.

Am Riffrand, besonders dort, wo die flachen Insellagune plötzlich in das tiefe Wasser abbricht, ist das Riffleben am lebendigsten. Die Riffe der Malediven sind eines der Größten zusammenhängenden Korallengebiete der Erde. Hier wachsen die meisten Korallen, hier tummeln sich die meisten Korallenfische. Schwärme von roten Fahnenbarschen und grünen Schwalbenschwanzfischen stehen über den Korallenformationen und suchen Futter. Werfen Sie doch einen Blick in das freie Wasser, hier tummeln sich Schwärme von Füselierfischen und Stachelmakrelen, vielleicht haben Sie auch das glück, einen gemächlichen am Riffabfall entlangziehenden Weißspitzen- Riffhai zu erspähen. Nach den strengen Exportbestimmungen der letzten Jahre sind auch die Schildkröten wieder häufiger geworden. doch lassen Sie sich bitte nicht dazu verleiten, die Langsamschwimmenden und oft an den Menschen gewöhnten Tiere zu fangen oder anzufassen. der dabei entstehende Stress kann für die Tiere tödlich sein. Am besten fassen Sie unter Wasser nichts an; was Sie mitnehmen können , sind Fotos und unauslöschliche Erinnerungen an die fantastische Welt unter Wasser.

Schnorchelausrüstungen können Sie in jeder Tauchschule mieten. Beim Schnorcheln darf ein T-Shirt nicht fehlen, sonst ist im Nu der Rücken unter der Tropensonne verbrannt. Auch die Waden leiden beträchtlich; dickes Auftragen von Sonnencreme hilft.

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