Reisetipp Abu Simbel

Der Tempel von Abu Simbel wurde vor der Überflutung durch den neu angelegten Nasser-Stausee durch einen Wiederaufbau an höherer Stelle geschützt. Dieses einzigartige Denkmal der Machtfülle Ramsas II ist besonders durch seine beeindruckende der Fassade bekannt. An zwei Tagen des Jahres gelangt ein Sonnenstrahl bis ins Innere des Tempels, ins Sanktuarium. Die Tempel von Abu Simbel von Ramsas II und seiner Lieblingsgfrau Nefetari sind von Assuan aus als Sicherheitsmaßnahme momentan nur mit dem Flugzeug zu erreichen.

 

Reisetipp Assuan

Assuan liegt 800 km südlich von Kairo am ersten Nilkatarakt. Wegen des angenehmen Klimas - im Winter werden 25°C erreicht - nutzen viele Reisende die Stadt auch als Winterkurort. Dieser malerische Ort mit den typischen Segelbooten auf dem Nil sollte bei keinem Ägyptenbesuch fehlen. Mehr noch als die Ausflüge auf die Insel Elefantine, den Besuch des Mausoleums des Aga Khans mit dem grandiosen Blick auf den Nil oder den Besuch der Steinbrüche sollte man die Stimmung der Stadt und der Bazare genießen. Natürlich sollte auch eine Fahrt auf dem Nil in einem der kleinen Segelboote nicht fehlen oder sogar Zeit für einen Sonnenuntergang vor der Terrasse des Cataract-Hotels bleiben.
Der Nil ist das beherrschende Thema Assuans. Der Isistempel auf der Insel Philae wäre nach Fertigstellung des neuen Staudammes völlig überflutet worden und wurde auf die Nachbarinsel Angilkia umgesetzt. Schon bei Tag ein zauberhaftes Vergnügen bietet die abendliche Sound-and-Light-Show ein stimmungsvolles Erlebnis ohnegleichen.

Reisetipp Alexandria
Ägyptens zweitgrößte Stadt Alexandria wurde 332 v. Chr. von Alexander dem Großen gegründet, um die griechische Handelsniederlassung in Ägypten, Naukratis, durch einen Seehafen zu ersetzen. Sie stieg zur Hauptstadt des Ptolemäer-Reichs auf und wurde später eine der größten Städte des römischen Imperiums. Die Stadt hat zwei Häfen. Der Osthafen erlebte im Mittelalter eine Blütezeit. Heute kann man von hier aus eine Ausflugsfahrt mit dem Boot machen oder ein Boot für eine Rundfahrt in der Bucht von Alexandria mieten. Der in der ptolemäischen Epoche entstandene Westhafen ist nach Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen, etwa dem Bau eines Ölumschlaghafens, auch heute noch ein wichtiger Warenumschlagplatz - rund 60 Prozent der ägyptischen Im- und Exporte werden hier abgewickelt.
Die einst zu den wichtigsten Metropolen der antiken Welt zählende Stadt ist heute relativ arm an historischen Monumenten. Die noch bestehenden Überreste befinden sich im griechisch-römischen Museum von Alexandria, das sich zu besichtigen lohnt. Das Wahrzeichen Alexandrias ist die Pompejussäule, ein eindrucksvolles Zeugnis aus der griechischen Epoche der Stadt. Andere Sehenswürdigkeiten in der heute von europäischem Einfluss geprägten Stadt sind der so genannte Obelisk der Kleopatra innerhalb der alten Stadtmauern, die Abul Abbas Moschee, der Ras el Tin-Palast und das Fort des Sultans Kait Bey am Hafen, von dem aus man einen schönen Blick auf Alexandria genießen kann. Außerdem noch sehenswert sind die beiden römischen Überreste in der Stadt, Kom el Dikka, das einzige römische Amphitheater auf afrikanischem
Boden, sowie die bedeutendste römische Grabanlage, die in Ägypten erhalten geblieben ist, Kom el Shukafa. Der am östlichen Ende der Stadt gelegene Montaza-Palast, der selbst aber nicht zugänglich ist, ist von einem schönen Park umgeben. Hier finden in den Sommermonaten immer freitags orientalisch-westliche Popkonzerte statt.

 

Reisetipp Luxor

In der Glanzzeit des pharaonischen Reiches zählte die Stadt Theben rund eine Millionen Einwohner. Heute noch beeindrucken die Tempel im Osten der Stadt und die Totenstädte am Westufer des Nils die Besucher. Luxor hat so viele sehenswerte Denkmäler, dass im Folgendem nur eine Auswahl angedeutet werden kann.
Am Luxor-Tempel in der Stadtmitte wird kein Besucher vorübergehen. Er ist absolut sehenswert und kann zu Beginn oder am Ende eines Tagesprogrammes eingebunden werden.
Die größte Tempelanlage Ägyptens ist jedoch der Karnak-Tempel im Norden Luxors. Ca. 1700 Jahre lang wurde an seiner komplexen Struktur gebaut. Der große Säulensaal besitzt 134 Säulen, die in 16 Reihen auf einer Fläche von 5408 m²aufgestellt sind.
Das kleine Luxor-Museum ist eine Köstlichkeit für sich und selten überfüllt.
In Luxor kann jeder interessierte Besucher ohne jede Programmwiederholung gut zwei Wochen ausfüllen. Die großen Höhepunkte werden von jedem Veranstalter auch in 1-2 Tagen abgearbeitet. Individualisten kommen mit geliehenen Fahrrädern oder mit Taxen gut durchs Tagesprogramm. Und wenn die "Steine" doch einer Abwechslung bedürfen, bietet der Bazar eine farbenprächtige Abwechslung.

 

Nekropolen Luxors
Am Westufer des Nils befinden sich die Totenstädte. Im Tal der Könige sind bisher 65 Ruhestätten ausgegraben worden. Wer hier mehr Zeit als nur ein paar Stunden mitbringt, kann abseits des Gedränges um das Grab Tutenchamuns auch die etwas weiter entfernten Gräber bestaunen. Ein Fußweg zum Totentempel der Hatchepsut macht den Kopf wieder frei (sofern man die Souvenirverkäufer abwimmeln kann).
Von den Gräbern im Tal der Königinnen ist im Grab der Nefertari ein wunderschöner frisch restaurierter Sternenhimmel zu bewundern. Berühmt sind auch die Gräber der Arbeiter und Noblen. Darunter die Gräber des Ramose und des Nacht.
Besuchenswert sind die Kolosse von Memnon, dazu die Totentempel Medinet Habu und Ramesseum.

Reisetipp Oasen

Die großen Oasen Ägyptens, die selten von Touristen besucht werden, liegen alle in der westlichen (Libyschen) Wüste. El Kharga, Baharija, Farafra und Dakhla bilden zusammen das New Valley. Die ziemlich unterentwickelte Region soll durch die Ansiedlung von Landwirten weiterentwickelt werden. Für Touristen besteht die Möglichkeit, auf der Karawanenroute Darb el Arba?aim mit dem Auto die Oasen zu besuchen. Dafür sollte man sich mindestens vier bis sechs Tage Zeit nehmen. Bei dem Besuch einzelner Oasen sollte man Baharija und Farafra von Kairo, Kharga und Dhakla von Luxor aus anfahren. In den Oasen stehen einfache Unterkünfte zur Verfügung.
Die Oase Siwa ist 300 km im Landesinneren im Nordwesten der Libyschen Wüste gelegen. In dieser natürlichen Senke unter dem Meeresniveau wachsen über 250.000 Dattelpalmen mit dem Wasser von über 200 Quellen.
Die Oase Baharija ist die nördlichste der nun folgenden Oasen auf der Höhe der Nilstadt El Minia. Aus der Zeit der Pharaonen ist ein Grab zu sehen und Malereien aus der 18.-19. Dynastie. Von Baharija führt eine befestigte Straße nach Süden durch die imposante Weiße Wüste nach Farafra. In dieser kleinen Oase prägen Lehmhäuser das Bild. Die Oase Dakhla besteht aus mehreren recht weit vertreuten Dörfern.
Die Oase El Kharga ist die südlichste und dem Nil am nächsten Oase. El Kharga bemüht sich von allen Oasen am meisten um Touristen. Die Besiedlung erstreckt sich über fast 200 km in Nord-Süd-Ausdehnung. Die Verbindungsstraße nach Norden

 

 

 

 

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