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Der Moses Berg .
Dieser ist 5 Weg stunden vom Kloster und leicht auf Eseln-, Kamel- oder Pferderücken zu ersteigen, aber auch bequem zu Fuß, dank einem Fußweg den ein Mönch des Klosters, namens Moses, in den Berg gebaut hat.
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Das Kloster, gebaut als Wehrfestung, hat eine Grundfläche von 76 auf 85 Metern. Die bis zu 12 Meter hohe Umfriedung hat eine Basisdicke von fast 6 Metern. Obwohl sowohl Teile als auch das Klosters mehrfach, sowohl durch Truppen, als auch Erdbeben, zerstört wurde, wurde es immer wieder innerhalb kurzer Zeit wiederaufgebaut. Eines der wichtigsten Schätze des Klosters sind zwei Quellen innerhalb seiner Mauern, die einzigen Quellen in weiter Umgebung. |
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St.Catharina steht am Fuße des Mosesberges, auf dem, dem Alten Testament zur Folge, Moses die Zehn Gebote von Gott erhalten haben soll. Auf dem Platz des Klosters soll, ebenfalls einer Legende nach, der Brennende Dornbusch gestanden haben, auf den sich das Alte Testament bezieht. Der Legende nach erschien an diesem Ort Gott Moses in einem brennenden Dornbusch und verlangte, daß Moses sein Volk aus Ägypten in das Land Kanaa (heutiges Palästina) führen solle. (Hierüber schrieb S.Undset, eine norwegische Schriftstellerin die Novelle Der brennende Dornbusch , der 1930 in Oslo erschien.) |
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Die erste geschichtliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 324, als die Kaiserin Helena in ihren Schriften von einigen christlichen Klausen unterhalb des Moses Berges berichtete. Die Kaiserin Helena (später heilig gesprochen) war die Frau des römischen Kaisers Constantinius I, und die Mutter von Konstantin dem Großen. Sie stiftete damals nicht nur die Grabeskirche in Jerusalem, sondern auch den Eremiten vom Sinai reiche Geldbeträge. Durch das Geld wurde eine erste klosterähnliche Siedlung 334 errichtet. |
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Im 10ten Jahrhundert lebten 40 Mönche, 30 Nonnen und bis zu 100 Angestellte sowohl im Kloster, als auch in der kleiner Siedlung daneben. Zu dieser Zeit wurde auf dem Moses Berg eine Kapelle errichtet. Der Moses Berg ist heute als Gebel Musa bekannt, ein 2285 Meter hoher steiler Berg. Nur wenige Jahre später bauten die Mönche auf dem Gebel Katharina (2642 m) eine kleine Kapelle, die aber im 14te Jahrhundert zerstört wurde. |
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Heute hüten nur noch 10 Mönche, die sehr reichen Schätze des Klosters. In der Bibliothek des Klosters befinden sich über 4000 reich bebilderte Folianten aus den Anfängen des Christentums. In einem kleinen Museum befindet sich die weltgrößte Sammlung von Ikonen. Das Kleine Kloster beherbergt auch die zweitgrößte Sammlung an Schriften des antiken Roms - die größte Sammlung liegt im Vatikan. |
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Seit Mitte 1996 hält sich eine Ägyptisch - Britische Archäologen Expedition sowohl im Kloster, als auch in der näheren Umgebung auf, um weitere, eventuell noch versteckte, Papyri aus der Frühzeit des Christentums zu finden. Diese Expedition wurde angesetzt, nachdem 1995 eine Tourist zufällig in einer Felsspalte am Mosesberg, wertvolle, bislang unbekannte Payrusrollen gefunden hat. (Die bisher größte Sammlung von Payrusrollen wurde vor ca. 30 Jahren am Toten Meer gefunden, sind aber bis auf wenige Exemplare noch nicht übersetzt und interpretiert.) |
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